Führerscheinklassen

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Informationen und Tipps für Verkehrsteilnehmer

Tipps für Fahranfänger in der Probezeit

Es ist soweit, der Führerschein ist geschafft. Jetzt fehlt nur noch ein fahrbarer Untersatz! Doch womit fährt man als Anfänger am besten und auf was ist in der Probezeit besonders zu achten und wo liegen die größten Gefahren.

Im Folgenden sollen einige Tipps den Einstieg in den Straßenverkehr erleichtern.

Vorsicht in der Probezeit

Für die Führerscheinneulinge gilt seit dem 01.11.86 eine Probezeit von 2 Jahren. Während dieser Zeit gelten verschärfte Regelungen. Blickt man auf die Unfallstatistiken, hat die Probezeit durchaus seine Berechtigung. Gerade Fahranfänger sind besonders gefährdet. Deshalb gilt Beispielsweise ein striktes Alkoholverbot (0,0 Promille) am Steuer und bei deutlicher Geschwindigkeitsüberschreitung wird der Führerschein ebenfalls eingezogen. Am Anfang der Fahrkarriere ist der Reiz "Gas zu geben" besonders hoch. Die neu erworbene Freiheit und die Verlockung des Neuen sind mögliche Auslöser. Häufig orientieren sich Fahranfänger an der Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern. Dadurch kommt man schnell in kritische Situationen. Es ist Ratsam sich nicht an anderen zu orientieren, sondern zunächst mit gemäßigtem Tempo die notwendige Fahrsicherheit zu erlangen.

Beifahrer
Für die ersten Fahrten empfiehlt es sich, einen erfahrenen Beifahrer mitzunehmen. Wichtig hierbei ist, dass der Beifahrer den Neuling nicht ablenkt oder ständig bevormundet, sondern maßvoll und beruhigend Einfluss nimmt.

Langstrecken und Nachtfahrten
Junge Leute möchten was erleben. Darum werden nicht selten am Wochenende weitere Strecken gefahren um Veranstaltungen oder Feiern zu besuchen. Häufig dauern diese Events bis spät in die Nacht. Was dabei gerne vergessen wird ist, wie anstrengend lange Fahrten besonders bei Dunkelheit sein können. Schwindende Konzentration gepaart mit Müdigkeit sind häufige Unfallursachen. Langstrecken bei Nacht sollte man anfangs vermeiden. Selbst mit Fahrpraxis sind regelmäßige Pausen an der frischen Luft mit etwas Bewegung ratsam.

Sicherheitstraining
Im Sicherheitstraining werden kritische Situationen geschaffen um das "richtige Reagieren" zu erlenen. Dabei wird das Feingefühl und Verhalten des Fahrzeugs in Extremsituationen verbessert. Fachleute empfehlen Fahranfängern erst nach einem halben Jahr Fahrpraxis zu einem Sicherheitstraining.

Autokauf - neu oder alt?

Das erste eigene Auto ist etwas ganz besonderes. Endlich ist man richtig mobil. Doch damit es dabei kein böses Erwachen gibt sollte man einige Dinge beachten.

Kaufpreis
Viele Führerscheinneulinge lassen sich maßgeblich vom Kaufpreis beeinflussen. Das Budget ist knapp und schnell fährt man sich Beulen oder Kratzer ins Gefährt. Diese Argumente sind richtig und junge Leute sind auch häufiger in Autounfälle verwickelt. Doch sollte man aus diesem Grund nicht besser auf ein Auto setzen, das mit Sicherheitsvorkehrungen wie ESP, ABS und Airbags ausgestattet ist?

Folgekosten
Für neuere Autos spricht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Höhe der Folgekosten. Reparaturen sind oft sehr teuer und wenn diese sich häufen wäre es evtl. ratsamer gewesen etwas mehr in den Kaufpreis investiert zu haben.

Der Kraftstoffverbrauch bei neueren Fahrzeugen ist geringer. Bei den ständig steigenden Benzinpreisen sollte man diesen Punkt nicht außer acht lassen. Auch bei den Steuern und der Versicherung gibt es unterschiedliche Kostenstrukturen.

In den ersten zwei Jahren ist der Wertverlust von Autos meist am größten. Mit Gebrauchten zwischen 2 - 3 Jahren fährt man in der Regel am günstigsten, vorausgesetzt es ist ein guter Kauf und man hat das nötige Kapital.