Führerscheinklassen

führerscheinklassen.info

Informationen und Tipps für Verkehrsteilnehmer

MPU - Medizinisch Psychologische Untersuchung

Was ist eine MPU?

Die MPU im Volksmund auch Idiotentest genannt, beurteilt die Fahrtauglichkeit des Verkehrsteilnehmers.

Wann muss man zur MPU?

Eine MPU wird angeordnet, wenn die Fahrerlaubnnisbehörde Zweifel an der Fahrtauglichkeit einer Person hat.

Weit über die hälfte aller angeordneten MPU´s liegen Alkoholfahrten zugrunde. Wer ab 1,6 Promille ein Kraftfahrzeug führt, muss eine MPU ablegen. Aber auch mit weniger Promille kann eine MPU angeordnet werden. Dies hängt davon ab, ob man schon vorbelastet ist oder eine auffällige Fahrweise zeigt.

Drogen- bzw. Medikamentenkosum im Straßenverkehr machen ca. 15 - 20% der verordneten Untersuchungen aus.
Das übrige viertel geht wegen Punkteüberschreitung des Punkteregisters in Flensburg oder wegen köperlicher/geistiger Erkrankungen zur MPU.

Wie setzt sich eine MPU zusammen?

Eine MPU besteht aus drei Teilen


Der verkehrsmedizinische Teil
bafasst sich mit der körperlichen Fahrtüchtigkeit und möglichen Erkrankungen, die sich negativ auf die Fahreingnung auswirken könnten. Es wird ebenfalls auf Drogen- oder Alkoholsucht bzw. Missbrauch geprüft.

Der leistungsdiagnostische Teil stellt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit sowie die allgemeine Aufmerksamkeit auf den Prüfstand.

Der verkehrspsyochlogische Teil prüft, ob sich die Einstellung zum Fehlverhalten geändert hat. Wichtig ist hierbei, dass man das Fehlverhalten einsieht, die Ursachen oder Auslöser dafür kennt und diese nicht mehr zulässt. Das neue Verhalten muss mindestens 6 - 12 Monate lang eingehalten werden, damit man von einer stabilen Verhaltensänderung sprechen kann.